| Nachwuchsturnier des 1. BC Speyer am 25.03.2006 |
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Liebe
Boxsportfreunde, die charmante Ringsprecherin hat sich bei der Eröffnung des Turniers für eventuelle Unsicherheiten entschuldigt, da es ihr Debüt war. Ich bedauere, dass ich versäumt habe, nach ihrem Namen zu fragen. Dennoch Hut ab vor der Moderation. Bei der starken Leistung der Sportler an diesem Abend haben wir alle festgestellt, dass die Boxwelt beim SWABV in Ordnung ist. Starke Kämpfe, begeistertes Publikum, kompetentes Kampfgericht und engagierte Vereine waren die Eckpfeiler für diesen großartigen Erfolg. Der 1. BC Speyer hat eine eindrucksvolle Veranstaltung organisiert und geboten. Sowohl Verbandsboxerinnen und -boxer als auch französische Sportlerinnen und Sportler waren am Start. Aufgrund der Klasse der Kämpfe ist der Erfolg sichtbar gewesen. Gratulation an den den 1. BC Speyer und danke an alle Sportler, die in den Ring gingen. Meine Reportage ist nicht als Bewertung oder Kommentierung von Kampfwertungen zu verstehen. Es ist ausschließlich als mein Eindruck als Pressewart des SWABV zu interpretieren. Presseabteilung des SWABV Faouaz |
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| Der Kampf Magomed Jangubaev vom Boxring 46 Karlsruhe-Knielingen (rotes Trikot) gegen Desiree Gassmann aus Colmar war das absolute Highlight des Abends. Magomed war der Chef im Ring. Er stellte seinen Gegner an die Seile und traf ihn nach Herzenslust. Obwohl der Colmarer ein starker Boxer war, gegen den Knielinger war er fast machtlos. In den Kampfpausen hatten die Betreuer in den Ecken viel zu tun, allerdings mit unterschiedlichen Zielen. Der Knielinger Betreuer forderte, wie seine Geste im Bild oben rechts zeigt, den ultimativen Kampf. Der Betreuer aus Colmar war um Schadensbegrenzung bemüht. Das Ende kam wie es kommen musste, der weit überlegenere Boxer Magomed Jangubaev gewann durch die Aufgabe seines Gegners in der 4. Runde. |
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| Der Auftritt des Schifferstädters Hüseyin Cincara (rotes Trikot) war ein weiteres Highlight an diesem Abend. Für seinen Gegner Mickael Piton aus Colmar war der Kampf kurz aber schmerzvoll. Cincara bombardierte seinen Gegner mit harten Körpertreffern, sodass dieser in der 1. Runde bereits mehrfach angezählt werden musste. Die einzige Rettung für den Boxer aus Colmar war das Handtuch. Für den Trainer aus Schifferstadt, Gisbert Eitelmann, war die Freude über den Sieg seines Boxers groß. |
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| Ludwig Braus, Cheftrainer vom VT Frankenthal, hat den dritten "Bomber", Can Patir (roter Kopfschutz), in den Ring geschickt. Der Frankenthaler Sportler hat von seinem Trainer eine eindeutige Taktik übermittelt bekommen. Es scheint, wie das Ergebnis zeigt, viel geholfen zu haben. Can Patir hat den Kampf gegen Ali Cabucak vom VFL Neustadt in der 2. Runde durch RSC gewonnen. Die Reaktion von Ludwig Braus nach dem Kampf braucht keinen Kommentar (Bild rechts). Glückwunsch an Can Patir und Kompliment an Ludwig. |
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| Beim ersten Damenkampf zwischen den beiden Lokalmatadorinnen Juliane Lienhard vom 1. BC Speyer (blaues Trikot) und Jennifer Schuler vom AV 03 Speyer haben die Zuschauer Frauenpower erlebt. Trotz der Kamera in der Hand habe ich für beide Boxerinnen aus Begeisterung Applaus gespendet. Männer die glauben, dass Damen nicht wie ihre männlichen Kollegen kämpfen können, sollen diese Bilder mal ansehen. Dieser Kampf ist ans Limit der Kräfte gegangen. Respekt an beide Boxerinnen für diese tolle Leistung. Der Ordnung halber muss das Urteil des Kampfgerichtes ebenfalls erwähnt werden. Juliane Lienhard hat den Kampf nach Punkten gewonnen. |
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| Vanessa Schmitt vom AV 03 Speyer (rotes Trikot) ist gegen die starke Französin Alizee Legeandar aus Colmar in den Ring gegangen. Beide Boxerinnen sind als Nachwuchssportlerinnen auf dem Weg nach oben. Es war tatsächlich ein beherzter Kampf nach dem Geschmack der Zuschauer. Auch bei diesem Kampf konnte ich für beide Sportlerinnen Begeisterung und Respekt entgegen bringen. Das Kampfgericht hat die Französin zur Punktsiegerin erklärt. Wenn man diesen Kampf gesehen hat kann man meinen, dass das Ergebnis zweitrangig ist. An erste Stelle steht, dass Damenboxen beim SWABV definitiv salonfähig geworden ist. |
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| Manche böse Zungen behaupten, dass Boxerinnen Mannweiber sind. Solche Annahmen gehen mit aller Sicherheit an der Realität vorbei. Im Bild links sind die Boxerinnen Jennifer Schuler und Vanessa Schmitt vom AV 03 Speyer mit ihrem Trainer zu sehen. In der Mitte steht die Französin Alizee Legeandar in Boxpose. Im Bild rechts ist Janine Gertel von der TG Worms, Teilnehmerin an den Deutschen Meisterschaften 2005, zu sehen. Diese jungen Damen sind keine Mannweiber, eher Laufstegschönheiten. |
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| Die Begeisterung des Publikums für den Boxsport ist in Speyer sehr groß. Traditionell suche ich den jüngsten Zuschauer der Veranstaltung und platziere ihn auf dieser Seite. Auch dieses Mal ist mir dieses gelungen (Bild links). Die Halle war fast überbesetzt. In der Pause herrschte eine Feststimmung. Dieses spricht für unseren Boxsport. |
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| In dem Kampf zwischen Pascal Schneider vom 1. FC Kaiserslautern (rotes Trikot) und Berhan Keles vom 1. BC Speyer habe ich erlebt, welche seelische Belastung ein guter Trainer in der Ecke aushalten muss. Mein Präsidiumskollege Günter Wiewecke hat das eindrucksvoll demonstriert. In der Anfangsphase des Kampfes lag Pascal Schneider nach Punkten zurück und hat im Laufe des Kampfes einige harte Treffer kassiert. Pascal hat sich aber gegen eine Niederlage hart gewehrt und wollte den Kampf nicht verloren geben. Der Kampfgeist von Pascal war vorbildlich. Er konnte in der Tat seinen Punkterückstand aufholen und ein Unentschieden herausboxen. Nach dem Kampf war Günter Wiewecke erheblich erleichtert. Dieser Kampf war ein Lehrstück für jugendlichen Kampfgeist und Einsatz im Sinne des Boxsportes. |
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| "Ohne Fleiß kein Preis". Dieser Spruch ist für diesen Kampf zwischen Alex Schmunk vom 1. FC Kaiserslautern (rotes Trikot) und Michael Rey vom VT Frankenthal bezeichnend. Günter Wiewecke stand in der Rundenpause stets an der Seite seines Boxers und hat ihm mentale und beratende Unterstützung gewährt. Vor allem forderte er Einsatz und Kampfwillen. Alex hörte zu, machte was der Trainer vorgab und siegte. |
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| Für die TG Worms war der Kampf zwischen ihrem Wladimir Zanker (schwarzes Trikot) und Alexander Dill vom TV Lauterecken wichtig, weil er als Ausscheidungskampf für die Gruppenmeisterschaften diente. Beide Kämpfer haben alles gegeben. Das Kampfgericht entschied zugunsten des Sportlers aus Worms. Wolfgang Bischer meinte Fairerweise nach dem Kampf: "Es war verdammt eng". |
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| rote Ecke | blaue Ecke | Sieger | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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