SWABV-Chef will „Chef-Boxer“ werden

KAISERSLAUTERN. Der Kaiserslauterer Ramie Al-Masri, Vorsitzender des Südwestdeutschen Amateur-Boxverbandes und Kampfrichter-Obmann des Deutschen Boxsport-Verbandes, will Präsident des Weltverbandes  der Amateurboxer AIBA werden. Der 49-jährige promovierte Informatiker bewirbt sich hierfür am 12. und 13. Dezember 2020 beim Online-Kongress der in Lausanne ansässigen AIBA. Er hat  sechs Konkurrenten anderer nationaler Boxverbände. Der in Kaiserslautern als Sohn palästinensischer Einwanderer geborene Geschäftsmann Al-Masri: „Zwei der wichtigsten Aufgaben sind es,  Ansehen und Mitgliedschaft der AIBA beim Internationalen Olympischen Komitee wiederherzustellen, damit sie weiterhin als Organ des olympischen Boxens anerkannt wird“. Er betont,  mit der ehemaligen, im Mai 2019 vom IOC suspendierten AIBA-Vorstandschaft nichts zu tun gehabt zu haben. Ihr  werden Defizite bei Verbandsführung, Finanzen, Anti-Doping und Kampfrichterwesen vorgeworfen.  Der umstrittene bisherige Präsident Gafur Rakhimov (Usbekistan) war zurückgetreten. /wk

Informationen an die Vereine

Diverse Regionen in RLP sind derzeit Risikogebiete. Bitte beachten Sie die Vorschriften im jeweiligen Kreis.

Die Task-Force in Kaiserslautern zum Beispiel, hat mit einer Allgemeinverfügung die Gegebenheiten für Sport im Innenbereich so eingeschränkt, dass ein Kontaktsport wie Boxen unter diesen Bedingungen kaum umsetzbar ist.

Bitte informieren Sie sich über solche Allgemeinverfügungen in Ihrem Kreis und halten Sie diese dringend ein, um vermeidbare Infektionsrisiken zu vermeiden!

Bleiben Sie gesund.

Bis auf Weiteres: keine Veranstaltungen im SWABV

Der Vorstand des SWABV verfolgt seit März aufmerksam die Pandemieentwicklung. Nachdem sich in der jüngeren Vergangenheit eine Entspannung der Lage angedeutet hatte, traf sich der Vorstand, um eine verbandsweite Entscheidung zu Wettkampfveranstaltungen, Sparringstreffs, gemeinsamen Trainingsveranstaltungen usw. zu treffen.
Es wurde ein Hygienekonzept entwickelt, welches sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und den Vorschriften des Landes Rheinland-Pfalz zur Eindämmung der Pandemie orientierte. Der Wiedereinstieg in einen Wettkampfbetrieb kann nach Überzeugung der Verbandsführung allerdings erst dann erfolgen, wenn die Lage in Deutschland und Rheinland-Pfalz sich soweit entspannt hat, dass es verantwortbar erscheint, gerade in einem Kontaktsport wie Boxen, Veranstaltungen zu genehmigen.
Leider scheint eine solche Entspannung der Krise momentan in weite Ferne gerückt zu sein, die Zahl der täglichen Neuinfektionen klettert jeden Tag auf neue Höchststände. Viele Städte und Kreise im Bereich des Verbands – und auch der angrenzenden Nachbarverbände – sind, gemessen am Inzidenzwert, bereits Risikogebiete oder stehen an der Schwelle dazu, Risikogebiete zu werden.
Es wäre mit enormem Aufwand verbunden, wenn überhaupt, bei gemeinsamen Trainings- oder Wettkampfveranstaltungen zu prüfen, welcher Sportler denn nun aus einem Risikogebiet kommt; ob er in einem Fahrzeug zur Veranstaltung fuhr, in dem sich vielleicht andere Sportler aus Risikogebieten befanden, oder ob vielleicht sein Trainer oder Betreuer aus einem Risikogebiet kommen. Es ist ja bekanntlich so, dass benachbarte Städte oder Regionen unterschiedliche Inzidenz-Werte haben, somit sind die Grenzen sehr fließend.
Auch für die Gesundheitsbehörden stellt eine Nachverfolgung der Kontakte für einen solchen Fall eine enorme Herausforderung dar und belastet das ohnehin bereits an seinen Kapazitätsgrenzen arbeitende Gesundheitssystem zusätzlich. Als Sportverband mit mehreren tausend Mitgliederung trägt man auch eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, der man bei seinem Handeln gerecht werden muss.
Außerdem steht zu befürchten, dass die Landesregierung bei weiter steigenden Fallzahlen oder gar einem Superspreader-Ereignis im Rahmen einer Veranstaltung beim Boxen jeglichen Kontaktsport wieder untersagt, so dass unsere Sportler nicht einmal mehr in ihrem Verein trainieren können, wie das bereits im Frühjahr schon der Fall war.
Und natürlich trägt Vorstand des SWABV vor allem eine Verantwortung für das Wohlergehen seiner Mitglieder und Sportler, und es wäre fahrlässig, in einer solchen Situation dieser Verantwortung nicht in allen Aspekten gerecht zu werden. Vor diesem Hintergrund beriet sich der Vorstand am Wochenende erneut und kam einstimmig zu einer Entscheidung.
Der Wettkampfbetrieb wird bis zum 31.12.2020 eingestellt. Es wird für das Jahr 2020 keine Stargenehmigungen für Veranstaltungen im Verbandsgebiet des SWABV geben. Von dem Verbot betroffen sind auch gemeinsame Sparringstreffs oder vergleichbare Veranstaltungen, an denen sich Sportler aus mehr als einem Verein beteiligen.
Freigaben für Starts in anderen Landesverbänden können nur erteilt werden, wenn sich der gastgebende Verein in einem Gebiet befindet, dessen Inzidenzwert bei unter 30 liegt. Gleichzeitig ist mit dem Antrag auf Startgenehmigung nachzuweisen, dass der gastgebende Verein ein Hygienekonzept anwendet, dass eine größtmögliche Sicherheit der Sportler und Betreuer gewährleistet. Der SWABV behält sich vor, die Teilnahme auch kurzfristig zu untersagen, wenn Zweifel an der Vollständigkeit oder der Umsetzung eines Coronakonzepts beim gastgebenden Landesverband oder Verein bestehen.
Für das Jahr 2021 wird sich der Vorstand des SWABV rechtzeitig beraten und unter Abwägung aller Umstände eine Entscheidung veröffentlichen.
Das bereits veröffentlichte Hygienekonzept bleibt weiter gültig und wird den aktuellen Gegebenheiten jeweils angepasst. Sobald in hoffentlich naher Zukunft der Wettkampfbetrieb wieder aufgenommen werden kann, wird dieses Konzept zur Anwendung kommen.
Der Vorstand des SWABV bittet um Verständnis für diese notwendige Maßnahme. Die Gesundheit der Sportler und ihres Umfeldes sollte höchste Priorität haben. Es ergeht ein Appell an alle Boxsportler, sich umsichtig und vernünftig zu verhalten, damit diese schwere Zeit gut überstanden werden kann. Bleiben Sie gesund!

Kreise in RLP mit kritischer 7 Tages Inzidenz

Vereine, die in folgenden Kreisen ansässig sind, ist die Teilnahme an Veranstaltungen* des SWABV untersagt.

Sportler, die in folgenden Kreisen wohnhaft sind, ist die Teilnahme an Veranstaltungen* des SWABV untersagt.

Kreis (aktuelle 7 Tages Inzidenz)

Altenkirchen (45)
Alzey-Worms (35)
Bad-Dürkheim (40)
Bernkastel-Wittlich (41)
Birkenfeld (93)
Bitburg-Prüm (125)
Mayen-Koblenz (35)
Neuwied (43)
Vulkaneifel (54)
Mainz (56)

* Verbot beinhaltet alle Wettkämpfe, Trainings, Sparrings

** Stand: 17.10.2020 (17.20 Uhr)

Corona: Aktuelle Informationen zur Vorgehensweise innerhalb des SWABV

Es wurden vom Vorstand einheitliche Regelungen erarbeitet, um die Sicherheit und Gesundheit bei allen Veranstaltungen innerhalb des SWABV zu gewährleisten. Die wichtigsten Regeln in Kürze:
a) Alle Veranstaltungen (offenes Training, Sparrings oder Wettkämpfe) müssen mit dem Hygienekonzept des rheinland-pfälzischen Ministeriums und des SWABVs (demnächst unter Downloads) vereinbar sein
b) Jeder Teilnehmer, der aus einem Risikogebiet, definiert durch das RKI oder/und Verifizierung durch die Bundesregierung mittels der Reisewarnungen, einreist, muss einen aktuellen negativen Test, nicht älter als 3 Tage, vorlegen
c) Jeder Verein , der in einem Kreis liegt mit einer 7-Tages-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, ist eine Teilnahme an Veranstaltungen innerhalb des SWABV untersagt
d) Jeder Boxer, der in einem Kreis wohnhaft ist mit einer 7-Tages-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, ist eine Teilnahme an Veranstaltungen innerhalb des SWABV untersagt

Betroffene Kreise werden täglich auf www.swabv.de veröffentlicht.

Bei Fragen an marcel.meta@t-online.de wenden!