SWABV-Chef will „Chef-Boxer“ werden

KAISERSLAUTERN. Der Kaiserslauterer Ramie Al-Masri, Vorsitzender des Südwestdeutschen Amateur-Boxverbandes und Kampfrichter-Obmann des Deutschen Boxsport-Verbandes, will Präsident des Weltverbandes  der Amateurboxer AIBA werden. Der 49-jährige promovierte Informatiker bewirbt sich hierfür am 12. und 13. Dezember 2020 beim Online-Kongress der in Lausanne ansässigen AIBA. Er hat  sechs Konkurrenten anderer nationaler Boxverbände. Der in Kaiserslautern als Sohn palästinensischer Einwanderer geborene Geschäftsmann Al-Masri: „Zwei der wichtigsten Aufgaben sind es,  Ansehen und Mitgliedschaft der AIBA beim Internationalen Olympischen Komitee wiederherzustellen, damit sie weiterhin als Organ des olympischen Boxens anerkannt wird“. Er betont,  mit der ehemaligen, im Mai 2019 vom IOC suspendierten AIBA-Vorstandschaft nichts zu tun gehabt zu haben. Ihr  werden Defizite bei Verbandsführung, Finanzen, Anti-Doping und Kampfrichterwesen vorgeworfen.  Der umstrittene bisherige Präsident Gafur Rakhimov (Usbekistan) war zurückgetreten. /wk